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Übersicht
24-07-2011 Sommerklänge im Wiehengebirge
Voice n Play in der Margarethenkapelle

21-07-2011 Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie
für Westfalen ist umgezogen
15-07.2011 Lehrpfad weist den Weg durch die Geschichte
Einweihung am Römerlager in Delbrück-Anreppen
06-07-2011 LWL-Archäologen in Bielefeld ziehen um
     
   
 

24-07-2011
Sommerklänge im Wiehengebirge
Musik und Ort harmonieren /
Voice n Play in der Margarethenkapelle

Minden (VK). Das schlechte Wetter war bei der Planung garantiert nicht vorherzusehen. Dennoch: Die historische Margarethenkapelle auf dem Wittekindsberg war am Sonntagnachmittag voll besetzt, denn die "Sommerklänge" von "Voice ´n´ Play, alias Cathrin Pieper und Thomas Walter lockten ins Wiehengebirge.

Die Gesellschaft zur Förderung der Archäologie in Ostwestfalen hatte nicht nur ein volles Haus, sondern mit Marianne Thoman-Stahl auch die Regierungspräsidentin zu Gast. Die Einnahmen des Konzertnachmittages kommen dem Schutz der Kreuzkirche Wittekindsberg (10. Jahrhundert) zugute.

Die Programmgestaltung von Cathrin Pieper (Mezzosopran), die im Mindener Land keine Unbekannte ist und Pianist Thomas Walter, der seit 17 Jahren als Musiklehrer an Mindener Schulen arbeitet, passte sehr gut zur geschichtsträchtigen Umgebung insbesondere der kleinen verwunschenen Kapelle. Thomas Walter nutzte die Möglichkeiten seiner E-Pianos aus, die Bandbreite ging vom Spinett bis hin zu Orgelklängen. Cathrin Pieper verstand es mit ihrer glockenklaren Stimme deutschen wie auch internationalen Klassikern die entsprechende Note zu geben. Jung und Alt lauschten gespannt und spendeten reichlich Applaus. Die teils launige Zwischenmoderation übernahm Astrid Pieper.

Deutsche (Volks)-Lieder von "Viel Wollust mit sich bringet" von 1598 über "Die Lorelei" von Heinrich Heine bis zu "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius standen auf dem Programm. Doch auch international bekannte Lieder wie "Summertime" von George Gershwin oder "En sagrado en vigo", ein Lied aus Galicien des 13. Jahrhunderts fand Gehör. Ob es langfristig hilft? Gemeinsam mit dem Publikum wurde zum Schluss "Lachend in den Sommer" angestimmt. Immerhin war es wieder einmal eine gute Idee, Musik an einem ungewöhnlichen Ort zur präsentieren. Vom Angebot zur Besichtigung der Kreuzkirche wurde trotz etwas matschiger Wege reichlich Gebrauch gemacht.

VOLKER KNICKMEYER
Copyright © Mindener Tageblatt 2011

 

Mit internationalen Liedern unterhielten Cathrin Pieper und Thomas Walter in der Margarethenkapelle. | Foto: Knickmeyer
 
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21-07-2011
Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie
für Westfalen ist umgezogen

Die Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für Westfalen ist umgezogen
und befindet sich im „Lenkwerk” (ehem. Luftwaffenbekleidungsamt -
www.lenkwerk-bielefeld.de), Am Stadtholz 24a, 33609 Bielefeld.
Telefonisch ist sie nun unter der Vorwahl von Münster (!) zu erreichen:
0251-591 8961

Neue Anschrift:
LWL-Archäologie für Westfalen Außenstelle Bielefeld
Am Stadtholz 24 a
33609 Bielefeld
Telefon: 0251 591-8961
Fax: 0251 591-8989
E-Mail: lwl-archaeologie-bielefeld (at) lwl.org
www.lwl-archaeologie.de

 

Kerstin Dirkschneider (Management LENKWERK, Bielefeld) am
17. Juli 2011 bei der Eröffnung des Baukomplexes, der von nun
an auch die Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für Westfalen beherbergt.
 

Ruhe vor dem Sturm für Dr. Werner Best am Tag der offenen Tür
(17.7.2011). Wenig später fanden sich Tausende von Menschen
ein und informierten sich stundenlang über die Arbeit der LWL-Archäologie für Westfalen sowie über deren neue Räumlichkeiten.
 
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15-07-2011
Lehrpfad weist den Weg durch die Geschichte
Einweihung am Römerlager in Delbrück-Anreppen
Am Freitag, 15. Juli 2011, wurde am Römerlager in Delbrück-Anreppen der neu errichtete Lehrpfad eingeweiht. 13 Tafeln geben nun Einblick in das Leben der Römer an der Lippe vor 2000 Jahren.

Zwischen 1988 und 2004 wurde etwa ein Drittel der Fläche des 21 ha großen Militärlagers wissenschaftlich erforscht. Die damaligen Grabungen des Westfälischen Museums für Archäologie sind heute wieder eingeebnet. Auf einer durch die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege angekauften Fläche entstanden die ersten Rekonstruktionen. Mit der Sichtbarmachung der Lagergräben und einiger Lagerstraßen sind die ersten Arbeiten zum Entstehen des Römerparks Anreppen unternommen worden. Dazu zählt auch der archäologische Lehrpfad, der zu den untergegangenen Bauten des Römerlagers führt.

Entwickelt wurde die gestalterische Darstellung der Tafeln von Dr. Ing. Kees Peterse. Die Gestaltung der Informationstafeln erinnert an ein römisches Feldzeichen (signum). Solche Standarten waren in der römischen Armee bei den Legionen und sonstigen Militäreinheiten üblich. Ihre Grundform entsprach der einer Lanze. Oben strahlte zum Beispiel eine Schwurhand als Zeichen der Loyalität. Darunter befand sich der Name der militärischen Einheit. Es folgten mehrere runde Scheiben aus versilbertem Metall. Dabei handelte es sich wahrscheinlich um Auszeichnungen für besondere Erfolge in Kampfeinsätzen. Am unteren Ende sieht man einen Halbmond, der als Unheil abwehrendes Symbol galt.

Der archäologische Lehrpfad beginnt an der Informationshütte mit den einführenden Tafeln I-IV, geht weiter zu dem riesigen Speicher am Südtor (V), zum Südtor (VI) und zur ehemaligen Befestigung (VII). Die Tafeln VIII-X führen in die Quartiere der Soldaten. Unweit des Soldatenlärms lag das imposante, 3.375 qm große Haus des Kommandeurs (XI). Im Norden stand einst ein Militärbad (XII). Abschließend führt der Weg in die Nähe der Getreidespeicher (XIII) am östlichen Lagertor.

„Ich freue mich, dass wir mit dem archäologischen Lehrpfad ein weiteres Stück zur Sichtbarmachung des Lagers eröffnen können. Das Römerlager Anreppen ist ein Aushängeschild für die Stadt Delbrück mit großem touristischen Wert.“, so Bürgermeister Werner Peitz.

Ein Flyer zum Lehrpfad ist ab sofort bei der Stadtverwaltung Delbrück,
Lange Str. 45, Tel. 05250 996112 oder per Mail tourist (at) stadt-delbrueck.de, erhältlich.

Auf Wunsch werden auf dem Gelände des Römerlagers Führungen durch den Heimatverein Anreppen durchgeführt. Diese können nach vorheriger Terminabsprache über den Heimatverein Anreppen, Herrn Heinz-Josef Schulte, gebucht werden. Alle Informationen erhalten Sie auch im Internet hier.

Download des Flyers zum Römerlager Anreppen (PDF)

Medieninformation der Stadt Delbrück vom 15. Juli 2011      

 


Das Bild zeigt eine Tafel des neuen Lehrpfades im Römerlager Anreppen. Von links nach Rechts: Dr. Kees Peterse,
Dr. Johann-Sebastian Kühlborn und Bürgermeister Werner Peitz.

Foto: Dr. Daniel Bérenger.

 
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06-07-2011
LWL-Archäologen in Bielefeld ziehen um
Bielefeld (lwl). Über 350 Funde der vergangenen Jahre, wissenschaftliche Skripte, Publikationen und natürlich das ganz normale Büromaterial - alles zusammen mehr als 800 Umzugskartons haben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Bielefeld wochenlang gepackt. Nach fast 20 Jahren ziehen die Mitarbeiter der LWL-Archäologie für Westfalen von der Kurzen Straße in ihr rund vier Kilometer entferntes neues Domizil am Stadtholz 24 a um.

"Wir brauchten dringend mehr Platz", meint Außenstellenleiter Dr. Daniel Bérénger, "und wer sich unser neues Heim einmal ansehen möchte, der ist herzlich zu unserem Tag der offenen Tür am 17. Juli eingeladen."

Ab dem 7. Juli ist die Außenstelle an der neuen Adresse erreichbar.

Mit dem Umzug gibt es auch eine neue Telefonnummer:
die LWL-Archäologie in Bielefeld ist dann unter münsterischer Vorwahl,
Telefon: 0251 591-8961, zu erreichen.

Neue Anschrift:
LWL-Archäologie für Westfalen Außenstelle Bielefeld
Am Stadtholz 24 a
33609 Bielefeld
Telefon: 0251 591-8961
Fax: 0251 591-8989
E-Mail: lwl-archaeologie-bielefeld (at) lwl.org
www.lwl-archaeologie.de

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und
Eva Masthoff, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-8920,
presse (at) lwl.org

Quelle: www.lwl.org

 

Funde und Büromaterial - mehr als 800 Kartons packten die
Archäologen in Bielefeld in den letzen Wochen. Auf dem Bild:
Dr. Daniel Bérénger, Leiter der Außenstelle Bielefeld der
LWL-Archäologie für Westfalen.

Foto: LWL/ C. Hildebrand
 
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