| Rede
des Vorsitzenden Dr. Günther |
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Sehr geehrter Herr Landrat Krömer, Was lange währt, wird endlich gut! Wie Sie vielleicht
wissen, war es das Ziel der Gesellschaft zur Förderung der Archäologie
in Ostwestfalen, den im Jahr 2000 begonnenen und jetzt fast fertiggestellten
Schutzbau über der Kreuzkirche im vergangenen Jahr der Öffentlichkeit
zu übergeben. Das Vorhaben ließ sich wegen fehlender finanzieller
Mittel leider nicht verwirklichen. Um so größer ist heute
meine Freude über das Erreichen unseres Zieles. Mit der großzügigen
Hilfe zahlreicher Sponsoren aus der Region und mit der ebenso großzügigen
Förderung durch das Arbeitsamt Herford gelang es, die Kreuzkirche
für das interessierte Publikum sichtbar und für weitere bauhistorische
und archäologische Forschungen zugänglich zu erhalten. Ich
bin davon überzeugt, dass wir für unsere Region eine weitere
Attraktion geschaffen haben und ein wichtiges Stück Geschichte
mit Leben füllen können. (Auftritt von Milo mit Mönch und Tethwif) Für den heutigen Tag haben sich die Organisatoren etwas
besonderes einfallen lassen: Sie haben versucht, das Rad der Geschichte
um rund 1000 Jahre zurückzudrehen und drei Menschen hierher einzuladen,
die die Kreuzkirche vielleicht in ihrer ganzen früheren Schönheit
gesehen haben: Ich begrüße die Einsiedlerin Thetwif und den Bischof Milo von Minden mit einem treuen Begleiter Diese drei Menschen sind für die Region Personen von historischer
Bedeutung. Meine Damen und Herren, Geschichte lebendig zu vermitteln,
ist eines der wichtigsten Ziele unserer Gesellschaft zur Förderung
der Archäologie in Ostwestfalen. Wir hoffen, damit nicht nur einen
weiteren Identifikationspunkt für die Menschen dieser Region geschaffen
zu haben, sondern auch Fremden, die Ostwestfalen besuchen, die Möglichkeit
zu bieten, sich über die Geschichte dieses Raumes zu informieren.
Nicht zuletzt liegt in der Förderung dieses anspruchsvollen Projektes
der Wunsch, das Interesse und Verständnis für die Arbeit der
archäologischen Denkmalpflege zu wecken. Es ist mir ein Bedürfnis, mich im Namen des Vorstandes
und aller Mitglieder unserer Gesellschaft bei allen zu bedanken, die
finanziell und ideell zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben.
Möge dieses besondere Bodendenkmal, das ohne den sehr gelungenen
Schutzbau wieder mit Erde zugedeckt worden wäre, in Zukunft vielen
Menschen von der reichen und wechselvollen Geschichte unseres Landes
berichten. |
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